POLIZEIMUSEUM HAMBURG

Im Jubiläumsjahr der Polizei Hamburg (1814 – 2014) hat das Polizeimuseum am 28. Februar 2014 seinen öffentlichen Betrieb aufgenommen. Auf 1.400qm wird dem Besucher ein Blick hinter die Kulissen der Polizei gewährt.

Eine mediale Auftaktinszenierung führt den Besucher vom Kassenbereich in die Ausstellung: Historische und aktuelle Bilder aus allen Arbeitsgebieten der Polizei wandern über die Wände des Prolograums und geleiten den Besucher zum Ausstellungsraum. 200 Jahre Polizeigeschichte unterteilt in vier Themeninseln, präsentiert auf von der Decke hängenden Leuchtkuben.

Sechs synchronisierte Medienstationen unterstützen den Besucherfluß und zeigen, in einer stetigen Bewegung von links nach rechts, die Polizeipräsidenten von 1814 bis heute, Polizeifahrzeuge, Absperrsituation oder Frauen bei der Polizei. Die Mediengestaltung der Polizei ist angelehnt an die baulichen Leuchtkuben des Hauptraums und erinnert an historische Leuchtkästen.

Im Reeperbahnraum erlebt der Besucher einen Besuch der Reeperbahn bei Nacht. Auf historischen Standbildern wurden die alten Leuchtreklamen wieder zum Leben erweckt. Die raumhohe ambiente Projektion lässt den Besucher Teil der Inszenierung werden.

Bereits beim Verlassen des Reeperbahnraums wird der Besucher durch eine Toninstallation in den Flutraum geleitet, in dem der minutiöse Ablauf der Flutkatastrophe von 1962 aufbereitet wurde. Interviews mit an den Rettungsarbeiten beteiligten Polizisten vermitteln die emotionale Seite der Polizeiarbeit.

Im Obergeschoss präsentiert das Polizeimuseum die ganze Bandbreite der Kriminaltechnischen Untersuchung. Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit, sich als Kriminalist im Ermittlerspiel auszuprobieren. An der Spurensicherungswand werden drei Kriminaltechnische Untersuchungen auf Monitoren in Spurensicherungskoffern gezeigt. Die Filme starten interaktiv durch Auslösen eines Kontaktes.

An verschiedenen Hörstationen verfolgt der Besucher einen von drei konstruierten Kriminalfällen und versucht den Täter zu entlarven. Zuletzt muss an der Phantombildstation ein Phantombild des Täters erstellt werden. Das Photo kann von dort per Email an Freunde oder die eigene Emailadresse versandt werden.

Projektkategorie
Leistungen
Medienkonzeption
Medienproduktion
Medientechnische Planung
Animation
Programmierung
Audioproduktion
Fertigstellung

AUFTRAGGEBER

Polizei Hamburg | Ernst Auch | Carl-Cohn-Str. 39 | 22297 Hamburg

AUSSTELLUNGSGESTALTUNG

 gwf Ausstellungen| Feldstr. 48 | 20357Hamburg

AUSSTELLUNGSFLÄCHE

1.400 qm

AUSSTELLUNGSORT

Polizeimuseum | Carl-Cohn-Str. 39 | 22297 Hamburg