ARCHITEKTURSOMMER HAMBURG

Karl Schneider war einer der führenden Architekten des „Neuen Bauens“. Er errichtete 1928 sein Wohnhaus in HH-Bahrenfeld. 1935 musste er das Haus aus finanziellen Gründen verkaufen. Die politische Situation im NS-Staat zwang ihn 1938 zur Emigration in die USA.

Eine Architekturprojektion auf die Außenseite des Gebäudes, macht die durch vielfache Umbauten fast gänzlich im Haus versteckte Treppenkonstruktion für die Teilnehmer des Architekturrundgangs sichtbar. Als Wire-Frame wird die Treppe von verschiedenen Seiten durchleuchtet und so ihre Besonderheiten sichtbar gemacht.

Die lichtstarke Projektion (15.000 ANSI-Lumen) wurde räumlich auf die Aussenfassade angepasst, so dass die Treppe in ihren Originalmaßen gezeigt werden konnte. Eine farbig markierte Figur schreitet die Treppe empor. Dabei steigert sich die Geschwindigkeit in der exakt halbstündigen Performance stetig und endet in einer an den Koben einer Maschine erinnernden Bewegung.

Die Kunst-Performance fand im Rahmen das Hamburger Architektur Sommers an zwei Abenden als Guerilla-Aktion statt. Die Bewohner des Hauses waren in die Durchführung der Installation eingebunden.

Leistungen
Medienkonzeption
Medienproduktion
Medientechnische Planung
Animation
Fertigstellung

AUFTRAGGEBER

acollage | Gerald Kappelmann | Brahmsallee 31 | 20144 Hamburg | kontakt@acollage.de

AUSSTELLUNGSARCHITEKTUR

acollage | Brahmsallee 31 | 20144 Hamburg | kontakt@acollage.de

AUSSTELLUNGSFLÄCHE

16 qm

AUSSTELLUNGSORT

Haus Schneider, Hamburg-Bahrenfeld